Drei Zinnen Wanderung

5 unvergessliche Wanderungen durch die atemberaubende Natur der Dolomiten

Wer zu uns auf den Glinzhof kommt, der hat die pure Lust auf Draußen im Gepäck. Besonders Stadtmenschen genießen es, ihre Augen auf Weitblick zu stellen und über die grenzenlose Hügellandschaft des imposanten Hochpustertal schweifen zu lassen. Das Rauschen der Wälder bietet ihren Ohren eine willkommene Abwechslung zum dröhnenden Stadtlärm. Dazu kommt die frische Luft sowie der überwältigende Panoramablick vom Glinzhof direkt auf die Sextner Dolomiten und den Hausberg Haunold.

Und schon ist es geschehen:
Der Drang nach Bewegung ist erwacht! Der Wunsch, durch die unberührte Natur zu streifen und die Schönheit des Naturpark Drei Zinnen zu entdeckten, entflammt selbst beim bequemsten Gast innerhalb von kürzester Zeit.

Der Naturpark Drei Zinnen - Die eindrucksvollste Region in den Dolomiten

Südtirol hat viele bezaubernde Ecken zu bieten, aber am außergewöhnlichsten sind die Dolomiten mit ihrem Natur-Highlight die Drei Zinnen. Die drei riesigen Bergobelisken befinden sich im nordöstlichen Teil der Dolomiten, sind Namensgeber des umliegenden Naturparks und wurden 2009 von der UNESCO zum Welterbe erklärt. Zu den 3 Zinnen gehören die Große Zinne, die stolze 2.999 Meter misst, die Westliche Zinne mit 2.973 Meter und die Kleine Zinne mit 2.857 Metern. 

Im Jahr 2017 wurden sie auch zum Drehort für den gleichnamigen Film "Drei Zinnen“ auserkoren, der dieses Stück Natur in großen und beeindruckenden Kinobildern einfängt.

Der Naturpark Drei Zinnen erstreckt sich über die Gemeinden Innichen, Sexten und Toblach und ist mit seiner Fläche von 11.891 Hektar der viertgrößte in Südtirol. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden in dieser einzigartigen Dolomitenlandschaft bergsteigerische Pionierleistungen erbracht und auch heute noch stellen Alpinisten aller Nationen an den senkrechten Wänden dieser Gebirgsgruppe ihr Können unter Beweis.

Doch keine Sorge, Du musst kein durchtrainierter Gipfelstürmer sein, um die Drei Zinnen Umgebung erkunden zu können. Wir haben Dir 5 unvergessliche Wanderungen zusammengestellt, die leicht bis moderat zu bewältigen sind und gleichzeitig die Faszination der 3 Zinnen widerspiegeln.

1. Die Rundwanderung: Von Innichen zur Jora-Hütte und zurück

Diese Wanderung eignet sich hervorragend, um einen ersten Eindruck von unserem Heimatdorf Innichen, dessen kulturellen Angebot und dem landschaftlichen Umfeld zu bekommen. Sie ist für Familien und gemütliche Spaziergänger aller Altersklassen zu empfehlen. Die einzelnen Stadtionen sind Innichen, Wildbad, Wildbadkapelle, Schmiedlwiese, Riesen-Haunold-Hütte, JoraHütte und wieder Innichen. Insgesamt werden auf 9 Kilometer Länge 390 Höhenmeter zurückgelegt. Je nach Lust und Laune kann die Wanderung abgekürzt werden, in dem man beispielsweise von der Kapelle direkt zur Jora-Hütte läuft oder in dem man mit der Sommerodelbahn Fun-Bob ins Tal rast, anstatt zu Fuß weitergeht.

Los geht es auf dem Parkplatz der Haunoldlifte. Von dort führt der Weg entlang des Radwegs Richtung Sexten. Längs des Sextner Baches läuft man bis zum Silence Hotel Sonnenparadies, wo sowohl der Bach, als auch die Hauptstraße überquert wird. Leicht bergauf spaziert man nun durch einen idyllischen Fichtenwald und erreicht die Ruinen des Grand Hotels Wildbad. Hier entspringen 5 Heilquellen, die mit einer Ausnahme als Mineralwasser abgefüllt und verkauft werden. Das im 19. Jahrhundert errichtete Kurhotel wurde im 1. Weltkrieg teilweise zerstört und seitdem dem Verfall überlassen. Rund um das Anwesen laden einige Bänke und Tische zum gemütlichen Verweilen und Picknicken ein. Auf einem Barfußparcours kann man "Wasser fühlen, tasten, schmecken."

Nicht weit entfernt vom Waldbad liegt auch die Kapelle St. Salvador, die im Jahr 1591 errichtet wurde. Von dort ist es etwa eine halbe Stunde Gehzeit bis zur Schmiedlwiese. Ab hier hält man sich weitere 30 Minuten auf den Weg Nr. 7, der zur Riesen-Haunold-Hütte führt. Diese urige Hütte lädt mit ihrer großen Sonnenterasse zum gemütlichen Verweilen ein. Kinder können sich auf einen herrlichen Spielplatz mit Tubingbahn austoben. Die nächste Station ist die Jora-Hütte, die mit einer ausgefallen Küche zum Einkehren einlädt. Küchenchef ist Markus Holzer, ein bekannter, italienischer Fernsehkoch. Gut gesättigt muss nur noch ein kurzer Abstieg bewältigt werden, vorbei an der Sommerrodelbahn und schon steht man erneut auf dem Parkplatz der Haunoldlifte.

Das Wichtigste im Überblick:
Start und Ziel: Parkplatz Haunoldlifte Länge: 9 km Höhenmeter: 390 m Gehzeit: 2 bis 3 h

2. Die Schnullermeile in Sexten

Unsere Nachbargemeinde Sexten hat sich für Familien mit Babys und Kleinkindern im Naturpark Drei Zinnen etwas Besonderes einfallen lassen. Um die Kleinsten mit Spaß und Spannung an das Wandern heranzuführen, wurde die "Schnullermeile" angelegt. Der Wanderweg ist komplett für Kinderwägen geeignet, so dass die Eltern entspannt mit ihren Nachwuchs die Natur genießen können.

Startpunkt ist der Dorfanfang von Sexten, von wo aus man auf einem 2 Kilometer langen Weg, bis nach Moos wandert. Dabei streift man nicht nur durch Wälder und Wiesen, entdeckt Bäche und einladende Rastplätze, sondern kommt so gut wie an allen Kinderspielplätzen des Tals vorbei. Insgesamt liegen die fünf Spielplätze "Gissa Waldile", "Sonnwendplatz", "Sparkasse", „Teich“ und "Mooser Waldile" am Wegesrand der Schnullermeile.

Das Wichtigste im Überblick: 
Start: Dorfanfang Sexten Ziel: Moos Länge: 2 km Höhenmeter: 50 m Gehzeit: 1,5 bis 2 h

4. Der Themenwanderweg: Von der Rudi Hütte zum Freichlichtmuseum 1. Weltkrieg

Der Naturpark Drei Zinnen hat einige Themenwanderwege zu bieten, wie zum Beispiel den Quellenweg in Prags oder den Naturlehrpfad Toblacher See. Für historisch Interessierte empfehlen wir allerdings einen eindrucksvollen Wanderweg in die Vergangenheit: Von der Rudi Hütte zum Freilichtmuseum 1. Weltkrieg auf der Anderter Alpe.

Die Dolomiten waren während des Ersten Weltkriegs von 1915 bis 1918 Austragungsort erbitterter Kämpfe zwischen Österreichern und Italienern. Zwischen Paternkofel und den Drei Zinnen kam es immer wieder zu tödlichen Gefechten, Lager wurden gebaut, Schützengräben ausgehoben sowie Stellungen bezogen und verteidigt. Vorhandene Zeugnisse und Relikte aus dieser blutigen Epoche der Drei Zinnen wurden von dem Verein "Bellum Aquilarum Onlus" in den vergangenen Jahren restauriert und für Besucher aufbereitet.

Diese Themenwanderung der drei Zinnen beginnt bei der Rudi Hütte auf 1.950 Höhenmetern und führt mit Wegmarkierung Nr. 100 bis zur Anderter Alpe mit 2.150 Höhenmetern, die als Basislager der österreichisch-ungarischen Soldaten diente. Unterwegs kommt man an alten Verteidigungsstellen, Kommandobaracken und Maschinengewehrstellungen vorbei, erschreckend und beeindruckend gleichermaßen. Von Anfang Juli bis Ende September finden mehrmals wöchentlich geführte Wanderungen vom Verein statt. Genaue Termine gibt es hier. Außerdem ist es möglich, ein Informationsbüchlein im Tourismusverein Sexten oder an der Talstation der Kabinenbahn Rotwand zu kaufen.

Übrigens, wer noch mehr über den Ersten Weltkrieg in den Dolomiten erfahren möchte, der sollte die Ausstellung "Bellum Aquilarum" in Sexten besuchen, die ab Anfang Juni geöffnet hat. Dort erfährt man mehr über die Bedeutung der Anderte Alpe, von den logistischen Herausforderungen und den Bautätigkeiten im hochalpinen Gelände, über den Alltag der Soldaten an der Gebirgsfront, sowie von den Kämpfen um die Sentinellascharte, die Rotwand und den Elfer, und dem Leben der Zivilbevölkerung in Sexten. Der Eintritt ist frei.

Das Wichtigste im Überblick:
Start: Rudi Hütte Ziel: Anderter Alpe - Freilichtmuseum Länge: 2,6 km Höhenmeter: 244 m Gehzeit: 1 h

5. Der Jakobsweg: Von Innichen nach Welsberg

Wer erinnert sich nicht an das berühmte Buch von Hape Kerkeling "Ich bin dann mal weg"? Plötzlich war das Wandern auf dem Jakobsweg bekannt, beliebt und nachgefragt. Der Südtiroler Jakobsweg ist in 6 Etappen unterteilt und die erste Etappe führt von Winnebach über Innichen nach Welsberg. Wer also gerne ein Stück dieses Pilgerwegs entlang spazieren möchte, kann quasi direkt vor der Haustür des Glinzhof einsteigen.

In Innichen führt der Jakobsweg an der Stiftskirche entlang, dem schönsten Sakralbau romanischen Stils im Ost-Alpenraum. Von Innichen aus folgt man dem Weg Nr. 28a in Richtung Toblach und kommt an der Quelle der Drau vorbei. In Toblach gilt die spätbarocke Pfarrkirche zum Heiligen Johannes als Sehenswürdigkeit. Als Nächstes geht es bei Gratsch hinauf in Richtung des Wildparks bei Altschluderbach, wo der böhmische Komponist Gustav Mahler sich im Sommer seine Erholungen gönnte. Anschließend wechselt man auf den Weg Nr. 27 und gelangt so nach Bad Maistatt, in dem schon Kaiser Maximilian I. seine Heilbäder nahm. Das letzte Stück der Etappe führt von Niederdorf, wo die Spitalskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit steht, auf dem Radweg weiter nach Welsberg zur Kirche zum Heiligen Georg. Welsberg ist auch der Geburtsort von Paul Troger, der die bedeutenden Fresken des Brixner Doms malte.

Das Wichtigste im Überblick Start:
Innichen Ziel: Welsberg Länge: 18,1 km Höhenmeter: 216 m Gehzeit: 5 h

Welche der Wanderungen um die Drei Zinnen gefällt dir am besten?

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Natalja Kurz
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Wir haben eine wunderschöne, erholsame Woche auf dem Glinzhof verbracht. Der Hof ist stilvoll eingerichtet, der Service hat es uns an nichts wünschen lassen. Wir fühlten uns von der ersten Minute an willkommen und bestens umsorgt - auch mit drei Kindern, was inzwischen nicht mehr selbstverständlich ist. Frühstück und Abendessen waren hervorragend und die Wellnesslandschaft gepflegt und modern. Außerdem bekamen wir viele gute Tipps für Ausflüge in die Region. Wir sagen herzlich Dankeschön!
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Salvatore Simone
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Agriturismo Glinzhof – Un’esperienza da ricordare Prima di raccontare la mia esperienza al Glinzhof, vorrei fare una breve premessa. Quando qualcuno decide di gestire una struttura ricettiva, fa una scelta di vita che comporta impegno, dedizione e spesso sacrifici personali. È un mestiere che richiede passione, spirito di accoglienza e la capacità di far sentire ogni ospite come a casa propria. Inoltre, credo sia importante ricordare che quando scegliamo di soggiornare in una struttura, siamo ospiti nella "casa" di chi ci accoglie. Il rispetto reciproco, l’educazione e la comprensione dovrebbero sempre guidare il nostro atteggiamento, anche quando qualcosa non va come ci aspettavamo. Detto questo, passo ora a raccontare la nostra esperienza positiva al Glinzhof. Abbiamo trascorso una vacanza di coppia di 5 giorni, accolti fin dal nostro arrivo serale da Manfred, e poi a cena dalla gentilissima moglie Alexia, insieme al meraviglioso staff della cucina e della sala. Scrivo questa recensione anche con l’intento di restituire, almeno in parte, il tempo e la cura che Manfred e Alexia ci hanno dedicato. La struttura è costruita quasi interamente in legno di abete bianco, con un ambiente rustico, caldo e accogliente. Non poteva essere altrimenti, visto che si trova a quota 1500 metri, sul monte San Candido, proprio di fronte al monte Baranci. Il panorama è mozzafiato: tutte le camere si affacciano sulle Dolomiti, e nessuna foto riesce a rendere giustizia alla bellezza reale del luogo. Le camere sono pulitissime e curate in ogni dettaglio, dentro e fuori, con finiture che rivelano passione, impegno e rispetto per l’ambiente. La struttura offre numerosi servizi: una piscina interna riscaldata collegata all’esterno con vista a sfioro sulle Dolomiti, percorsi benessere con saune e ambienti relax davvero suggestivi. La colazione è abbondante e varia, con prodotti locali biologici di alta qualità. Abbiamo scelto la mezza pensione (consigliatissima), che ci ha permesso di trascorrere le giornate all’aperto in tranquillità. A cena abbiamo gustato piatti curati e preparati con passione, serviti con amore. Il menù è vario e attento a ogni esigenza alimentare. Ottima anche la selezione di vini, birre, grappe e amari, per la maggior parte provenienti dal territorio. Avendo letto alcune recensioni che parlano di piccoli disagi, vorrei condividere un’opinione personale. Da oltre 30 anni viaggio per lavoro e ho soggiornato in ogni tipo di struttura, da hotel stellati a B&B. La mia valutazione a 5 stelle per il Glinzhof si basa su un’esperienza oggettiva e consapevole. Per quanto riguarda, ad esempio, la presenza di qualche mosca: le camere sono dotate di infissi con zanzariere, e siamo immersi nella natura, in un agriturismo con animali. Fa parte dell’esperienza autentica, e non è stato in alcun modo un disagio. Anche la vicinanza delle stalle non genera alcun odore molesto: la pulizia e l’attenzione all’igiene sono evidenti. Durante il soggiorno, potreste anche avere la fortuna di essere intrattenuti musicalmente da Marie e Max, che sapranno regalarvi momenti piacevoli. Anche se la nostra è stata una vacanza di coppia, tengo a dire che la struttura è assolutamente adatta alle famiglie con bambini di ogni età. Grazie ancora a Manfred, Alexia e a tutto lo staff del Glinzhof. Un luogo che lascia il segno e dove si ha davvero voglia di tornare.
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Carina
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Wir haben hier unseren absoluten Lieblingsort gefunden! Der traumhafte gelegene Bauernhof hat unsere Erwartungen mehr als erfüllt. Die familiäre Atmosphäre und die unglaublich herzlichen Gastgeber haben unseren Aufenthalt zu etwas ganz Besonderem gemacht. Für Kinder ist es ein wahres Abenteuer-Paradies, es gibt soooo viel zu entdecken, viele Tiere & Spielsachen während wir Erwachsene die Ruhe im gemütlichen Wellnessbereich und gemeinsam den Pool mit der wohl schönsten Aussicht genießen konnten. Das Frühstück war liebevoll und gemütlich, und das mehrgängige Abendessen einfach ein Genuss – abwechslungsreich, frisch und super lecker. Ein rundum perfekter Urlaub – wir kommen ganz bestimmt wieder!
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Moritz Reiber
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War ein super Aufenthalt. Zimmer schön und einfach gehalten. Wellnessbereich super. Perfekt mit der Aussicht. Die Familie, die das ganze bewirtet, ist super nett und steht für alle Fragen bereit. Das Frühstück und Abendessen sind perfekt. Speziell abends sehr sehr lecker. Vielen Dank.
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Birgit Leistner
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Wir haben mit dem Glinzhof ein Juwel von unschätzbarem Wert gefunden - eine Oase der Ruhe und Schönheit, voller Ursprünglichkeit mit herrlichem Panorama. Voller Dankbarkeit sind wir gegeüber Aleksia und Manfred, dass sie dieses Refugium voller Südtiroler Tradition in Verbindung mit einem modernen Wellnessbereich geschaffen haben. Ihre Herzlichkeit als Gastgeber ist so authentisch und wohltuend, richtig herzerwärmend. Auch die Angestellten sind voller Freundlichkeit. Zimmer, Wellnessbereich, Restaurant sowie alle anderen Räumlichkeiten sind picobello sauber. Frühstück und Abendessen sind hervorragend. Wir haben uns am Glinzhof so wohl gefühlt, dass wir gleich am zweiten Tag unseren nächsten Aufenthalt dort für den Winter 2026 gebucht haben.
I - 39038 Innichen/San Candido (Südtirol / Sudtirolo)
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